Dienstag, 10. November 2009
Fremdplatzerfahrung
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Sandwich - Teil 2
"Delta-Tango Golf, SQWAK 6145, IDENT"
zur wirklich freien Übersetzung:
"D-TG, stellen Sie die Radarkennung 6145 ein, damit ich rausfinde wo sie überhaupt sind."
Die folgenden Augenblicke des Fluglotsen müssen nach Beschreibung meines Lehrers wie folgt ausgesehen habe: Der Fluglotse schaut mit leicht verschlafenem Blick auf sein Radar und sucht die von mir beschriebene Region ab. Das Einzige was er sieht sind zahllose Echos von Windrädern und Überlandstrommasten untersetzt mit einem Wetter Echo der Schlechtwetterfront in der Region. Und Urplötzlich blinkt ein kleiner Punkt mit der Radarkennung 6145 und einer hohe von knapp 500ft (150m) über Grund auf. Nahezu gleichzeitig geht ein kleiner Bodenannäherungsalarm los, welches dem Fluglotsen zu folgendem ungläubigen Funkspruch veranlasste:
"Delta-Tango Golf, Confirm, you are climbing out of 500ft???"
zur wirklich freien Übersetzung:
"D-TG, Bestätigen Sie bitte: Sie steigen gerade von 500ft über Grund auf?"
Die Antwort an dieser Stelle war leider ein klares "Negativ". Denn leider stieg ich nicht auf, sondern musste auf dieser wirklich geringen Höhe bleiben. Nach einigen Diskussionen über das Wetter und anderen Kleinigkeiten akzeptierte der nette Mann am anderen Ende des Äthers, dass ich wirklich nicht viel Alternativen hatte. Fortan ignorierte er also großzügig die Bodenannährungswarnung und gab mir in regelmässigen Abständen Informationen über den Verkehr in meiner Nähe, den Luftdruck (wichtig um die Höhe halten zu können) und andere nützliche Dinge.
Um den Weg nach Hause nicht unnötig lang hinaus zu zögern, bekam ich noch die Freigabe um ein gesperrten Militärluftraum durchfliegen zu dürfen und konnte unterstützt vom Fluglotsen, dem GPS System und einem zusätzlich empfangbares Navigationsfunkfeuer einen, trotz der miesen Sicht, sicheren Weg nach hause finden. Nachdem sich die Wolkendecke nach 20 Minuten auch etwas anhob und wir die Schlechtwetterfront hinter uns ließen, konnte ich endlich auf eine größere Flughöhe gehen. Mein Lehrer entspannte sich wieder und auch der inzwischen vom Bodenannährungssystem genervte Fluglotse, wurde wieder freundlich. 35 Minuten später war der Spuk vorbei. Die Flugsicherung entließ uns auf die Frequenz unseres Heimatflugplatzes und wir landeten bei schönstem Sonnenschein mit komplett durch geschwitzten Klamotten.
Training goes on....
Wo ist der Sommer?
Dienstag, 13. Oktober 2009
Sandwich - Teil 1

Und los ging es. Wir beschleunigten und hoben ab und stiegen. Und die Wolken kamen mit erschreckendem Tempo näher. 500ft musste ich also mindestens steigen! Doch da waren Wolken!!! "Jetzt ist guter Rat teuer", klingt es aus meinem Kopfhörer. Ein toller Spruch in so einer Situation, vor allem wenn er vom eigenen Fluglehrer kommt. Nach knapp einer Minute erreichten wir 500ft und über uns lag ein dicker schwarzer Teppich aus Wolken. Es ist fast als würde ich ihn mit der Hand berühren können.
"Delta-Tango Golf, turn left, leave controll zone via Whiskey"
Also schön, ich soll eine Linkskurve machen und der Autobahn unter mir folgen und machen das ich weg komme und die kontrollierte Zone verlasse. Die folgenden Minuten sah es so aus, dass direkt unter mir die Autobahn lag, darüber waren Hochspannungsleitungen gespannt, kurz darüber flog ich und kurz über mir war die Wolkendecke. 150Meter ist nicht viel!! Ich konnte mir jetzt keinen Fehler erlauben. Nach unten ging es nicht, da waren die Stromleitungen. Nach oben ging es auch nicht, da waren die Wolken. Also hieß es irgendwie die Höhe halten und auf Besserung hoffen. Aber solange ich in der Kontrollzone war wusste ich, dass zumindest kein Flugzeug aus den Wolken auf mich zu kommt. Deswegen ja auch der Name "Kontrollzone". Aber genau diese galt es zu verlassen und auf einmal war ich auf mich allein gestellt. Den stets entspannten Blick meines Fluglehrers suchte ich unterdessen vergeblich. Und die Suppe wurde immer Dicker....
Freitag, 11. September 2009
Kontrolliertes Chaos
Was macht das ganze so besonders? Meine Ausbildung hat bisher an einem kleineren Flugplatz und im "freien" Luftraum in der Nähe von Bonn statt gefunden. Auch wenn der Verkehrsflughafen Köln-Bonn ganz in der nähe ist, so gibt es doch einen deutlichen Unterschied(mal von der Größe abgesehen). Während an meinem Heimatflugplatz zwar ein Info Tower steht, der mich stets vor anderem Verkehr warnt, mich mit dem aktuellen Luftdruck für den Höhenmesser versorgt und mir sagt welche die aktive Startbahn ist, so kann ich doch mehr oder weniger Frei umherfliegen und tun wo nach mir der Sinn steht. Zum Köln-Bonn Airport kann ich allerdings nicht einfach so fliegen. Eigentlich nicht mal in die Nähe!! Denn dort gibt es eine Macht die Herr über alle Flugzeuge ist und über jeden Zweifel erhaben scheint.
So ging es also auf ins kontrollierte Chaos und so spannend es auch war, ich war fix und fertig als ich am Boden ankam. Eigentlich wollte ich den Funk beim Anflug auf Deutsch machen und beim Abflug auf Englisch. Aber nachdem ich den Fluglotsen auf Deutsch schon kaum verstanden habe, dachte ich mir das ich es auf Englisch vielleicht ein anderes mal mache. Die Stimme des besagten Towerlotsen war ein monotones Brummen mit einem aufmodulierten Maschinengewehrartigen knattern von Englischen und Deutschen Anweisungen die über den Äther rauschten, untermalt vom romantischen Knacken des Funkgeräts. Eine wahre Freude für jeden Liebhaber akustischer Klänge. Auf die Frage an meinen Fluglehrer wie er das überhaupt verstehen könne, antwortete er nur dass er aufgrund seiner Erfahrung schon erwartet, welche Anweisung als nächstes kommt und er könne dann aus den verstandenen Brocken eine sinnvolle Info machen. Na fein! Erfahrung also...
Na jedenfalls sind wir auf einer der großen Landebahnen bei Dämmerung mit voller Anflugbefeuerung gelandet. Und das war schon echt ein Knaller!! Leider konnte ich keine Fotos machen da ich zu sehr mit dem "nicht abstürzen" beschäftigt war. Als wir dann unten waren ging es auf die Kilometer langen Rollwege und eine Übergabe zur Rollkontrolle fand statt. Die freundliche Dame war in jedem Fall besser zu verstehen und ein paar Rollwege später fuhren wir hinter einem Riesen "FOLLOW ME" Wagen hinter her, welcher uns im ganz große Stil zu unserer Parkposition am General Aviation Terminal (GAT) führte. Und natürlich winkte er uns auch noch mit seinen Leuchtkellen bis zum vollständigen halt ein. Das war echt witzig und echt übertrieben. Aber man soll sich ja nicht beschweren!! Professionalität ist wichtig und hat natürlich auch ihren Preis. Ich bin auf die Rechnung gespannt...
Nach dem Start, 1000ft Höhengewinn und 2 Kurven befand ich mich im Gegenanflug und wollte gerade mein Flieger zur Landung konfigurieren, als man mir sagte das auf der Querbahn, welche meine Landebahn kreuzt, eine LTU Maschine zur Landung ansetzt. Kurzerhand bekam ich die Anweisung den Anflug auf die Landebahn 32R statt 32L fort zu führen. Der kleine aber feine Unterschied ist: Die 32R ist 3,8 km reiner Asphalt und wird eigentlich nur von den Airlinern verwendet. Ich erinnere nochmal: Ich brauche 400m zum landen. Also befand ich mich kurze Zeit später in einer Staffelung mit den großen Jungs. Und anstatt mich 3 von den 3,8km Piste fliegen und dann erst landen zu lassen, bekam ich Anweisung brav am Anfang aufzusetzen. Und nicht das ich nach dem Landen schnellst möglich runter sollte von der Bahn... Nein!! Ich sollte rollen bis fast ans Ende. Also rollte ich und rollte und rollte und rollte...
Und als hätte man es kommen gesehen tönte es, für das hinter mir fliegende Flugzeug über den Äther.. "Lufthansa 587, brechen Sie den Anflug ab, eine Katana auf der Bahn, steigen Sie auf 3000ft, Fliegen sie Landebahnrichtung und kontaktieren sie Köln-Bonn Abflug auf ....,... Mhz für erneuten Anflug" (frei übersetzt). Falls jemand in diesem Flieger saß: Es tut mir aufrichtig Leid für die 15-20min Verspätung die Sie hatten. Aber ich kann leider nichts dafür. Was der Lotse sagt ist.....
Den blöden Kommentar des Lufthansa Piloten und die frage was überhaupt eine "Katana" sei, lassen wir an dieser Stelle nur als Erwähnung stehen.
Donnerstag, 3. September 2009
ne kurze runde um Block
(zum vergrößern einfach anklicken)
Aber lieber so als in Aachen anzukommen und nach dem Frankfurter Flughafen zu fragen. Jedenfalls ging es noch weiter zu den nächsten Punkten und ich hab sie alle gefunden. Ich hatte sogar Zeit die Landschaft und tollstes Wetter zu genießen. Nach einer Stunde und 5 Minuten oder 77 NM (140km) + ein paar unnötige Vollkreise, landeten wir wieder sicher in Bonn-Hangelar und ich war überglücklich den ersten Überlandflug erfolgreich durchgeführt zu haben. Demnächst gehts nach Koblenz und ins Siegerland und dann wird da auch mal gelandet. Ich freu mich jedenfalls drauf!
Mittwoch, 2. September 2009
schlechter demokrat
Donnerstag, 27. August 2009
Operation Early Bird
Aber wahrscheinlich liegt es auch daran das ich heute morgen zu unchristlicher Zeit von dem lieblichen Klang meines Weckers geweckt wurde. Als ich erwachte und feststellte das es Dunkel in der Welt war, hoffte ich auf einen Defekt meines Weckers. Aber weit gefehlt, es war als wenn ich ein schäbiges Lachen vom selbigen wahrgenommen hätte. Und nun sitze ich in Frankfurt ganz in der nähe des Flughafens. Aber statt mich an den eleganten Flugzeugen zu erfreuen, sitz ich in einer Hersteller Veranstaltung und höre mir mehr oder weniger
Und wie gehabt besteht die größte Kunst darin Kaffee, Wasser und Phasen von Aufmerksamkeit so zu kombinieren, dass man sich nicht dem ständigen Grundbedürfnisses des Körpers nachgibt und einschläft. Zum Glück ist Blogschreiben eine gute Ablenkung. Eine weitere gute Ablenkung ist in den Pausen mal zu schauen was in den anderen Veranstaltungsräumen des Hotels so abgeht. Diverse Firmen wie Autohersteller, Banken und Pharmaunternehmen sind stets gern gesehene Gäste in solchen Tagungshotels und rufen bei mir nicht mehr zu besonderer Aufmerksamkeit auf. Eine Veranstaltung hat mich jedoch zu einigem Stirnrunzeln gebracht: Operation Early Bird
Was hat es damit auf sich? Kein Firmenname oder -logo, einfach nur ein geheimnisvoller Titel. Google gibt bei einer zusammengesetzten Suche Hinweise auf: ein Computerspiel, eine Firma die sich selbst als Technologie Investor bezeichnet, ein Physiklehrer aus Illinois sowie ein selbsthilfe Zentrum für Behinderte Menschen. Nicht sehr Hilfreich wenn Ihr mich fragt.
Das Logo hingegen bietet Möglichkeiten zum spekulieren. Da nicht nur Vögel zu sehen sind, scheidet ein Naturschutzprojekt wohl ehr aus. Ein Flugzeug säumt auch das Logo. Wie passt das nun wieder zusammen? Horst Köhler segnete vor kurzem die Reform zur Flugsicherung ab, dieses Thema wiederum ist als Projekt "Open Sky" bekannt. Mein Latein ist am Ende. Die Menschen die den Saal in der Pause verlassen, sehen jedenfalls so aus als wenn Ihnen eine Brechstange an die Wirbelsäule montiert wurde. Ich widme jetzt wieder dem Tagesziel: nicht einschlafen Aufmerksam zuhören!
Samstag, 25. Juli 2009
500 Fuß
Es gibt ein komisches Geräusch. Plötzlich drückt es mich nach vorne. Es ist als wenn jemand das Flugzeug festhalten würde und es eine Vollbremsung hinlegt. Der Fahrtmesser hat eben noch 110kt angezeigt und jetzt rennt er zusehends runter. 90kt... Was ist passiert?? Das monotone Brummen des Motors ist kaum zu hören. 80kt... Mir fällt der Spruch meines Fluglehrers am ersten Tag meiner Ausbildung ein: "Das wichtigste beim Fliegen ist die Geschwindigkeit. Speed, Speed, Speed. Haben Sie Speed, dann leben Sie". 70kt... Oh man. Das ist nicht gut. Was hast du gelernt?? Denk nach!!! Was hast du gelernt ??? 65kt
Richtig !! Die beste Gleitgeschwindigkeit ohne Landeklappen liegt bei 65kt!!! Nimm die Nase runter!! Gut so... Jetzt passt es. Das Flugzeug wird nicht mehr langsamer. Unter einer Geschwindigkeit von 60kt und ohne Landeklappen fällt das Flugzeug wie ein Stein vom Himmel. Bleib bloß über 60kt !!! Beste Gleitgeschwindigkeit 65kt. So steht es im Handbuch. Glaube daran! Die werden sich dabei was gedacht haben!! - 1800ft -
Höhe!! Du verlierst Höhe. Logisch, wenn du die 65kt halten willst und es nichts gibt was dich vorwärts zieht, bleibt dir nur noch der Weg nach unten. - 1600ft - Was nun?? Landen!! Du musst landen und zwar sofort. Naja, obwohl: runter gehts ab jetzt so oder so. Da komm ich wohl nicht drum rum. Aber du hast Zeit!! Du hast das gelernt! Such dir ein geeignetes Landefeld, bereite alles gut vor und mit ein bisschen Glück kommst du Lebend aus der Sache raus. Oh man, wie sehr wünschte ich mir jetzt ein zweites Triebwerk.
Hey, das Glück hat dich scheinbar nicht ganz verlassen. Unter uns haben wir doch gerad den Flugplatz gelassen. Das ist es.. Du brauchst keinen Acker. Du fliegst jetzt einfach ein gedachtes Viereck ab und landest einfach auf der Landebahn. Ganz Sanft. Das wird klappen!! Das muss klappen!! Ok, aber mach es richtig. Sonst kommst zu nie zurück zur Bahn. - 1500ft -
Also, noch 1500 ft an Höhe die du los werden musst bis zur Bahn. Fliegst du das Viereck zurück zur Bahn zu groß, kommst du nicht an. Du wirst wohl oder übel im Wald aufschlagen. Flieg ich es zu kurz, hab ich am Ende noch viel zu viel Höhe und schieße über Landebahn hinaus und da ist ebenfalls Wald !! Es muss einfach passen. 1500ft und noch 3 Kurven zu fliegen. Das passt doch. Wenn ich 500ft pro Strecke verliere, bin ich am ende genau auf der Bahn. Oh man, gut das dass Wetter so ruhig und schön ist. - 1200ft -
Ich sollte den Tower verständigen! Die müssen wissen was los ist. Noch zwei Kurven und ich bin zuhaus. - 1000ft - Jetzt die Kurve !!
Ich seh die Landebahn. Sie ist links vor mir aber noch einiges entfernt. Ich glaube der Anflug ist stabil. Oh man, hätte nicht gedacht das noch soviel Zeit ist. Es geht abwärts mit 120 km/h aber es noch Zeit bevor der Boden sein Willen bekommt. Ich seh die Häuser unter mir. Familien spielen zusammen im Garten. Einige Leute schauen auch nach oben. Wenn die wüssten!! - 700ft -
Ich glaube du bist zu Hoch. So schießt du über das Ziel hinaus. Nicht gut!! Am besten ist es die erste Landeklappen-Stufe zu setzen. Das gibt mehr Auftrieb, du kannst also langsamer Fliegen, aber gleichzeitig erhöht es den Widerstand des Flügels. Willst du das wirklich?? Zurücknehmen kannst du Sie dann nicht mehr! Aber was wenn ich es dann nicht mehr bis zur Bahn schaffe??? - 500ft -
Die letzte Kurve!! "Tango Golf dreht in den Endanflug". Ok, der Flug ist stabilisiert! Geh die Checkliste nochmal durch. Es knackt im Headset:
Tango Golf: "Danke"
Was ist noch zu tun? Der Brandhahn muss zu. Nicht das ein Feuer aus dem Motor ausbricht wenn etwas schief geht. Batterie, Generator und die Avionik muss auch gleich aus. Nichts anlassen was beim Crash gefährlich werden könnte !!
Oh scheiße, du bist zu Niedrig!! So schaffst du es wohl nicht zu Bahn. Na Hauptsache du kommst noch über die Bäume. Dann wird es eben der Rasen vor der Bahn. Das passt schon!! Es ist ruhig. Meine Gedanken sind klar. Ich führe ruhige klare Steuerbewegungen aus. Es gibt jetzt nur noch mich und das Flugzeug. Wir sind eins. Ich bin ein Blatt im Wind.
Es gibt einen kleinen Ruck, und das Flugzeug wird von einem Aufwind erfasst. Ein Luftkissen das mich ein paar Sekunden länger in der Luft hält. Ich sinke nun langsamer. Ja, ich schaffe es. Die Bahn ist nahe, der Speed konstant und die Höhe muss einfach reichen. Na komm schon.. Ein paar Meter noch. - 100ft -
Naaa lossss... kommmmm. Der Boden kommt näher. Ich muss das Flugzeug jetzt abfangen. Die Geschwindigkeit wird weniger. Die Überziehwarnung geht los. Ein sehr endgültiges Geräusch. Es geht abwärts. Unter mir ist Gras, vor mir sehe ich die Betonpiste. "Kommmm schon!!!" kommt es mir angespannt über die Lippen. Die Maschine sackt ab. Es gibt ein Ruck und ein hartes leicht quitschendes Geräusch. Beton!!
"Herzlichen Glückwunsch" tönt es über meine Ohrhörer. Mein Fluglehrer dreht sich zu mir, reicht mir die Hand und kommentiert die hervorragend gelaufenen letzten 4 Ziellandeübungen. Alles nur eine Übung!! Dennoch, ich bin total nass geschwitzt. Hätte es wirklich nicht mehr gereicht hätte ich dieses mal wieder vollen Schub geben können und alles wäre gut gewesen. Nur eine Übung. Aber deren Beherrschung im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann. Ein Ernstfall der gar nicht so abwegig ist oder hattet Ihr noch nie eine Motorpanne???
Montag, 20. Juli 2009
Selbstwandel
Samstag, 18. Juli 2009
Grounded
Im folgenden noch ein kleines Video wie so eine Platzrunde eigentlich aussieht. Das ganze hab ich mit einem furchtbar instabilen Stativ gemacht. Das endete leider damit das im Endanflug die Kamera ausgegangen ist. Aber vielleicht ist es für den ein oder anderen ja doch ganz interessant.